FAQ - Einfach erklärt.
Article Spinning erklärt in den Online-Marketing FAQ
Inhalte Konzept Technik

Article Spinning um Text-Content zu generieren.

Die Article Spinning Automation für Texte.

  • Was ist Article Spinning?
  • Wie ist die Syntax dabei?
  • Was kann passieren?

Unter Article Spinning versteht man eine Technik, bei der mit Hilfe von sogenannten Spinning-Tools automatisiert aus einem bestehenden Text-Content neue Texte entstehen können. Dabei werden durch den Einsatz von Synonymen und dem Umschreiben von ganzen Sätzen aus einem bereits veröffentlichten Inhalt viele Weitere erstellt.

Manuelles Article Spinning

Es ist grundsätzlich möglich, dass Artikel manuell „gespinnt“ werden können. Bei diesem Vorgehen bekommt der Autor oder Journalist einen bestehenden Text, der umgeschrieben werden soll. Die Gründe liegen meist in der unterschiedlichen Ansprache der Zielgruppe. In diesem Fall spricht man von Textwiederverwertung. Der Vorteil bei diesem Vorgehen liegt darin, dass sowohl die Struktur als auch die Tonalität des Textes verändert werden können. Allerdings ist der Aufwand um ein Vielfaches höher als beim automatischen Article Spinning.

Dieses Vorgehen findet zum Beispiel beim Verfassen von Produktbeschreibungen für verschiedene Varianten statt. Durch das manuelle Umschreiben des Textes sorgt man dafür, dass kein Duplicate Content entsteht und dem User ein gewisser, wenn auch sehr geringer, Mehrwert entsteht.

Automatisches Article Spinning

Um Texte teilweise oder komplett zu spinnen, benötigt man in der Regel spezielle Software. Dazu bedient man sich an sogenannten Text- oder Artikel-Spinnern. Diese Programme nutzen die Auszeichnungssprache Spintax, die mit HTML vergleichbar ist.

 

So könnte ein Beispielsatz in Spintax folgendermaßen aussehen:

{Hallo|Hi} {Wie geht’s|Alles klar}?

Ein Spintax-Tool hat nun die Möglichkeit, aus diesem Satz 4 verschiedene „Texte“ zu formulieren, indem jeweils eines der Wörter aus den geschweiften Klammern, die zwischen den Pipes stehen, ausgewählt und mit einem anderen verknüpft wird.

Was das für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet

Das automatisierte Spinnen von Artikeln wurde in der Vergangenheit vermehrt von Agenturen eingesetzt, die Ihren Kunden auch Linkbuilding angeboten haben. Diese Agenturen besaßen große Linknetzwerke mit Artikelverzeichnissen. Um diese Seiten schnell und kosteneffizient mit Inhalten zu füllen, mussten sehr viele Texte gespinnt werden.

Die Texte mussten eine Einzigartigkeit von mindestens 75 % aufweisen, damit sie von Google nicht als Duplicate Content oder Web Spam erkannt wurden, so zumindest die Annahme.

Durch den vermehrten Einsatz von gespinnten Texten musste sich auch die Suchmaschinenfirma Google etwas einfallen lassen. Denn durch das automatisierte Erstellen von Inhalten litt die Qualität derselben.

Mit dem 2009 patentierten “Gibberish Scores” von Google war es möglich, kopierte und gespinnte Inhalte besser und leichter zu erkennen. Dadurch wurde diese Technik für ernst zu nehmende Suchmaschinenoptimierung uninteressant. Was aber die Agenturen nicht davon abhielt, es weiter zu praktizieren.

Spinning kann einer Seite sogar Schaden zufügen

Mittlerweile können gespinnte Artikel als Spam erkannt und bewertet werden. In diesem Fall würden die Inhalte gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen. Im leichtesten Fall kann dies zum Ausschluss der gespinnten Inhalte aus dem Google-Index führen. Im schlimmsten Fall allerdings zur vollständigen Deindexierung der gesamten Domain.

Was solche Texte für den Leser bedeuten, kann man sich an dieser Stelle denken. Zum einen bieten diese Texte einen sehr geringen bis keinen Mehrwert für den User, zum anderen lassen sich gespinnte Texte in den meisten Fällen sehr schlecht lesen. Durch das Austauschen einzelner Wörter gehen bei manchen Sätzen der Sinn verloren.

Daraus resultieren schlechte User-Signals wie eine hohe Absprungrate und eine geringe Verweildauer auf der Seite. Und diese Faktoren spiegeln sich dann in einer schlechteren Bewertung durch Google wider, was zu einem Verlust der Rankings führen kann.

Article Spinning in der Zukunft

Derzeit wird an neuen Tools gearbeitet, die voll automatisiert Texte erschaffen können, indem man sie mit Synonymen, Satzstücken und Intentionen ausstattet wie zum Beispiel AX-Symantics. Mittels Natural Language Processing und künstlicher Intelligenz lassen sich mittlerweile Texte generieren, die augenscheinlich nicht von Texten zu unterscheiden sind, die durch Menschenhand erschaffen worden sind.

Dafür gibt es auch einen Bedarf, denn wie könnten sonst mehrere zehntausend Produkte in einem Onlineshop betextet werden.

Dabei bleibt die Frage im Raum stehen, wie Suchmaschinen künftig damit umgehen.

Article Spinning
Heiko Wohlgemuth

Heiko Wohlgemuth

L(i)ebt das Online-Marketing.

Mit Leidenschaft in der SEO Beratung .

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