FAQ - Einfach erklärt.
Interne Verlinkung erklärt in den Online-Marketing SEO FAQ
Interne Verlinkung

Die Interne Verlinkung

Interne Verlinkung - Du brauchst noch mehr Links

  • Was bewirkt die interne Verlinkung?
  • Links? Interne? Warum Externe nicht reichen.
  • Wie gestaltet man interne Verlinkung?

Unter einer internen Verlinkung versteht man die Verknüpfung zweier Beiträge oder Unterseiten innerhalb derselben Hauptdomain. Wird ein Thema auf einer Seite erwähnt und an anderer Stelle detaillierter ausgeführt, hinterlegt man einen Link, über den Webseitenbesucher weitergeführt werden. Das hat sowohl für den Besucher als auch den Betreiber Vorteile.

Speziell im Fall von komplexen Webseiten ergibt es Sinn, an manchen Stellen nur grobe Informationen zur Verfügung zu stellen und eigene Unterseiten zur Vertiefung der Information anzulegen. Über eine interne Verlinkung kann der Besucher sich die Details aufrufen. Selbes gilt z.B. für Blogs oder Glossare (wie diesem hier): Wird ein Thema oder Begriff an anderer Stelle ausführlich behandelt, ist eine erneute Erläuterung nicht notwendig. Für den Fall, dass ein Leser sich genauer informieren möchte, wird er über den Link zu dem für ihn relevanten Beitrag geleitet. Das bietet ihm einen Mehrwert, weil er nicht selbst danach suchen muss.

Die Suchmaschinen folgen internen als auch externen Verlinkungen um neue Seiten zu indexieren und deren Relevanz zu bestimmen. Eine gute interne Verlinkung und die Verwendung von Keywords als Linktexte (auch Ankertexte genannt) sind daher sehr wichtig für das Suchmaschineranking. Damit ist eine gute interne Verlinkung für Suchmaschinen ebenfalls ein Qualitätsfaktor. Heutige Suchmaschinen Algorithmen basieren auf der Gewichtung von URLs/Keywords im Verhältnis zueinander.

Insbesondere der Marktführer Google hat in den vergangenen Jahren sehr viele Erfahrungen anhand der eigenen Suchmaschinenmarketing (SEA) Werbekunden gesammelt.

Indem die Kunden immer wieder gewisse Kombinationen von Schlüsselwörtern gebucht haben wurde dort eine Art „intelligente“ Datenfilterung installiert.

Diese hier verdeutlicht.

Beispiele:

 

URL Erläuterung
domain.tld/mode/damenschuhe/manolos/manolo-blahnik-rot.html Hier "stimmt" die Historie des Keywords "blahnik", da die Struktur diesen Rückschluss
zulässt. Einige Keywords, die hier im Einklang stehen sind also:

- Damenschuhe
- Manolo
- Manolos
- Manolo Damenschuhe
- Blahnik
domain.tld/viagra/damenschuhe/manolos/ blahnik-rot.html Hier "stimmt" die Historie des Keywords "Viagra" nicht , da die Struktur
diesen Rückschluss nicht zulässt.

Suchmaschinen bewerten solche Keyword Historien unter folgendem Aspekt:

Wenn 200 Werbekunden die erste der beschriebenen Varianten als URL vorzeigen und bewerben und nur 1 Kunde die zweite Variante, dann haben 99,5% der Kunden das Umfeld für dieses Keyword/Url gegeben und der Rest läuft Gefahr unter Spam Verdacht zu kommen.

Anmerkung:

Auf diese Art findet der Suchmaschinenprimus auch potenziell attackierte Webseiten, welche beispielsweise einen erfolgreichen Cross Site Scripting (XSS) Hack hinnehmen mussten. Sobald Inhalte auf einer Webseite auftauchen welche nicht im Einklang mit dieser Keyword Umgebung stehen, werden die Google Filter aktiv.

Bei der internen Verlinkung soll es im Rahmen eines Navigationskonzepts so gewählt werden dass die wichtigsten Top Seiten die meisten internen Verlinkungen vorweisen. Oftmals ist in der Google Search Console das Verhältnis der internen Verlinkung nicht optimal. Einige wenige Seiten bekommen von nahezu jeder internen URL eine Verlinkung - andere hingegen nahezu gar Keine.

Doch wenn wir schon intern keine Verlinkung für den Content einer URL geben und damit gering schätzen - warum sollten Suchmaschinen diesem Inhalt mehr Bedeutung beimessen.

Google Search Console interne Verlinkung

Für den Betreiber der Webseite entsteht doppelter Nutzen: Einerseits erhöhen Verlinkungen allgemein die Relevanz für Suchmaschinen und beeinflussen dadurch das Ranking in den Suchergebnissen positiv. Interne Verlinkungen sind dabei viel leichter zu setzen als externe Links auf fremden Webseiten. Andererseits sorgt die interne Weiterleitung eines Webseitenbesuchers dafür, dass er mehr Zeit auf der eigenen Webseite verbringt und mehr Unterseiten besucht. Beides sind zusätzliche Indikatoren, die den Suchmaschinen die Wertigkeit einer Webseite beweisen.

Interne Verlinkungen bieten für die Suchmaschinenoptimierung dieselben Vorteile wie externe Verlinkungen und darüber hinaus einen weiteren: Externe Links sollten im Rahmen des Linkbuildings nicht auf einmal, sondern nach und nach strategisch im Netz verteilt werden, um eine Einstufung als Spam zu vermeiden, die zu einem schlechten Ranking, einer Abstrafung oder der Verbannung aus den Suchergebnissen führen kann. Für interne Verlinkungen gilt das nicht. Solange die Weiterleitungen sinnvoll sind, also thematisch zueinander passen und darüber hinaus nicht den exakt selben Inhalt haben, gibt es aus SEO-Sicht kaum Limits.

Wer eine Webseite betreibt, sollte aber nicht nur an Suchmaschinen denken, sondern in erster Linie an reale Personen, die die Seite besuchen.

Interne Verlinkungen, die den Besucher unterstützen und ihm einen Mehrwert bieten, sind nutzerfreundlich – es sei denn in einem Text befinden sich mehr Links als gewöhnlicher Text. Das führt zu Reizüberflutung, Überforderung und – im schlimmsten Fall – zum Verlassen der Webseite. Betreiber können sich zur Einhaltung eines optimalen Maßes daran orientieren, wie sie selbst als Besucher die Menge an internen Verlinkungen wahrnehmen würden.  

Interesse geweckt?

Dann schreiben Sie uns, wir sind für Sie da!

Es werden allerlei Kekse (Cookies), Schriftarten von Google (Google Fonts), unser CRM Hubspot, parziell Youtube um für Euch Bewegtbilder parat zu haben und Google Analytics um diese Seite zu verbessern geladen. Für Sie einfach zum Nachlesen die Datenschutzerklärung oder das Impressum .