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Heiko Wohlgemuth - meine Historie

Heiko Wohlgemuth - meine Historie

Im Internet seit '98

Agenturinhaber
Heiko Wohlgemuth

Wie alles begann...

Die Geschichte

Der Anfang.

Tjaaa.... Okay....

die Computerei begleitet mich schon seit der Kindheit. Mein erster Computer war der berühmte C64, meine ersten Anwendungen habe ich in Visual Basic 1.0 geschrieben, als ich mit Sprites, Bits und Pokes einen Heißluftballon über den Bildschirm fliegen ließ. 1984, glaube ich. Zu der Zeit lief im Kino jedenfalls "War Games", und Hacker bekamen ihren Namen.

Das erste Networking.

Irgendwann kamen meine ersten LAN-Parties, das muss so um 1997 gewesen sein. Turnhallen voller PCs, wo gespielt und direktes Filesharing betrieben wurde. 100 Gamer in einer Turnhalle und jeder gibt seine Ordner im Netzwerk frei für alle – herrlich. Neue Spiele, Programme, alles war da. Damals noch mit den tonnenschweren Röhrenmonitoren, die gern mal neben einer Mikrowelle standen.

In dieser Zeit kam auch das Grundlagenwissen über Netzwerke: Wie baue ich ein LAN auf, was sind IP-Adressen? Wie schalte ich ein Heimnetz? Was ist der Unterschied zwischen Hub und Switch?

Learning by laughing

Spielerisches Lernen der Basics war angesagt. Fragen, wie eine Dynamic Link Library (dll) Datei geöffnet werden kann und was da so hinein kompiliert wird. Nun, irgendwann wollten wir unseren eigenen Clan machen, was für Gamer das Normalste der Welt ist. Nur wie? Ich weiß noch, wie wir angetrunken zur Tankstelle wackelten und eine Computerbild gekauft haben. Thema Nummer Eins war "Geld als Webhoster verdienen" oder "Wie baue ich eine eigene Homepage". Lach... (ja, das kindliche, spielerische herangehen an das Thema macht mir wirklich bis heute Freude.) Die nötigen Programme dazu waren kein Thema, die hatten wir uns flugs besorgt; Serialz, Cracks, No-CD-Patches gab’s bei den üblichen Verdächtigen.

Genauso wie Visual Basic haben wir uns HTML 1.0 selbst beigebracht: "Hey, du musst die Datei "index" nennen, sonst geht’s nicht."

Seit der Zeit kommt der Teil für HTML und Programmierung dazu – CMS Systeme gab’s noch nicht wirklich. Inhalte wurden nicht in Datenbanken, sondern in Textfiles auf dem FTP abgelegt und eingelesen. Mein erstes CMS war phpnuke ... Ewigkeiten her und Erinnerungen für die Ewigkeit, besonders an Andreas, Jens ...  Grüße Euch! (Nuke war ne tolle Zeit!)

Als Clan-Name gefiel uns "no-limitz" sehr. Ja ja, aus heutiger Sicht ganz schön platt. Eine eigene Domain kostete 300 Mark, drei Wochen nach der Bestellung bekam man eine echte Urkunde über den Erwerb der Domain von der DENIC zugesendet.

Bin ich schon drin oder was?

Mein Eintritt in die professionelle Onlinewelt war um 2003 – im Domainmarketing.  Spaßeshalber haben wir zahlreiche Domains registriert, was anno 2003 bereits mit wenigen Klicks ging. Wie schnellebig doch schon hier die Technik war - schneller als die rechtlichen Fragen, die danach kamen. Wie wir die Domains konnektieren mussten, das war schon klar, denn das Administratorenwissen über Netzwerke hatten wir schließlich schon und wurde nur um ein paar Teile erweitert.

Aber was ist ein Autonomes System (AS)? Wie funktioniert ein AR? Was sind DNS und DNS-Handles? Wie setzt sich ein WHOIS zusammen? Die entsprechende Datenbank fütterten wir mit allem, was uns einfiel. Dass "Dagobert Duck" im Domainbestand reich war ... klar, oder?

Zufällig gehörte mir dann irgendwie die Domain grafik.de - doch ich hab sie wieder gelöscht, weil die damals wertlos war. Warum? Weil „Grafik“ noch „Graphik“ geschrieben wurde. Tja. Verlor ich dabei Geld? Ach was. Aber da ist mir eine Menge durch die Lappen gegangen.

In Braunschweig war mein erstes Domainer-Treffen. Thomas Engelhardt (logischer Nick: Engel) hatte seinerzeit mit mir Kontakt aufgenommen und wir haben uns schnell angefreundet. Er lud uns damals nach Braunschweig ein (Grüße, lieber  Jürgen aka Borpf). Gastredner waren Stefan Fischerländer und Günter Freiherr von Gravenreuth. Damals schon Bekanntheiten. Stefan im Bereich Suchmaschinen und Günter als sehr umstrittener Anwalt – mittlerweile verstorben wie auch Engel. (Wir sehen uns wieder, irgendwann ). Nach dem Treffen war ich im Domainerbereich angekommen und fortan beim Domtreff (Heute Consultdomain) permanentes Mitglied und später auch Moderator im Bereich Suchmaschinen.

In der Zeit haben wir nächtlang in ICQ-Chats zusammengesessen und rechtliche Dinge besprochen. Beim Registrieren einer Domain gilt "first come, first serve". Aber wenn dann BMW die dazugehörige Marke will, wie verhält es sich dann? Oder „DB.de“ - wer bekommt die? Die deutsche Bahn oder die deutsche Bank? Was ist bei Markenanmeldungen zu beachten?

Seit damals kann ich Lieder singen von Markenanmeldungen, Nizzaklassen, Wort-, und Wort/Bildmarken – und wieso es Sinn hat, den Begriff "Hotel" in der Klasse für Ohrenstäbchen anzumelden. (#lach)

Geld verdienen. Schön wär’s ja. 

Nun gab es im Internet auch noch keine gescheite Möglichkeit zu monetarisieren. Der erste Weg waren eher unspannende Partnerprogramme (4% Provision, uff) und der berüchtigte Dialer. Du gute Güte, war das eine Zeit. Für 100 User auf der Dialerseite gab’s 80 € Ertrag. Selbst heute ist ein solcher EBit unfassbar gut.

Seit dieser Zeit habe ich mich ernsthaft mit Märkten beschäftigt. Als die Zeit der Dialer zu Ende ging, habe ich viel ausprobiert und getestet.

Apropos Domain Marketing

Wie werden heute Domains vergeben? Wenn neue Domains/ Domainendungen in den Markt gedrückt werden, dann gibt es einen Prozess, wie die Vergabe läuft. Es gibt mehrere Phasen, die durchlaufen werden.

Sunrise Period 

Das bedeutet genau genommen, dass Markeninhaber ihre Wort- und Wort/Bildmarken-Begrifflichkeiten bereits vor der eigentlichen Vergabe vormerken lassen dürfen – um zu vermeiden, dass dieser Markenbegriff in falsche Hände gerät.

Landrush

Ist genau so zu verstehen wie seinerzeit im wilden Westen, als die Goldgräber ihre Claims nach Startschuß abstecken durften. Hier kann jeder zum Start der Vergabe versuchen, spannende Domainbegriffe zu registrieren. Auch Generic Domains, die allgemeine Begriffe wie "Hotel" oder "Bild" beeinhalten.

Nun wollen aber sehr viele Menschen diese begehrten Begriffe gern haben. Frage ist, wie man es schafft, in die erste Phase der Vorbestellungen zu kommen.

Dazu muss man wissen, dass es nach Markenrecht nicht erlaubt ist, generische Begriffe in der dazugehörigen Nizza-Klasse zu schützen. Heißt: Den Begriff "Hotel" kann ich nicht in Klasse 43 („Betrieb von Hotels“ etc.) anmelden. Was aber geht: Den Begriff "Hotel" in der Klasse für Kissen (Klasse 20) anmelden. Hört sich erstmal komplett plemplem an, zumal es auch 300 Euro kostet, eine solche Marke anzumelden. Aber das Ziel ist erreicht: In der Domainvergabe ist man schon mal vor allen anderen im Landrush dabei.

Nun brauchts etwas technisches Verständnis. Die NIC vergibt die Domains, und die angeschlossenen Registrare versuchen im Namen ihrer Kunden, die entsprechenden Domains zu reggen. Die Vergabe funktioniert so, dass beim „Startschuss“ alle Registrare Textdateien ihrer Kunden via Mail zur entsprechenden NIC senden. Klar, dass diese Textdatei besser nicht zu viele Begriffe enthält, sondern eher wenige, was die Ladezeit und damit Verarbeitungszeit gering hält.

Dann kommt auch physisch die Frage wo genau (geografisch) denn die NIC ist, die die Domains vergibt. Je näher der Registrar, desto weniger Millisekunden braucht die Versendung der Datei. Es leuchtet ja ein, dass ein nur 1 Kilometer entfernter Regristrar Millisekunden schneller ist als einer, der 100 Kilometer entfernt ist. Nun also flugs die drei am dichtesten aufgestellten Registrare gebucht und dort pro Registrar nur wenige, sagen wir mal 20 Begriffe (also 60 insgesamt) gebucht.

Dann beginnt die Vergabe – und ist nach wenigen Sekunden zu Ende. Wer wirklich denkt, dass er in der Landrush einen guten Begriff abbekommt - Ha, ha, ha. Nein.

Brachte die Domain Hotel.eu damals einen Verkaufspreis von 200.000? Unglaublich – und unglaublich smart

Selbst. Ständig.

Bisher hatte wir alles gemeinsam gemacht, wir und noch einige andere neben mir. Um 2004 herum wollten wir unseren eigenen Weg gehen und mit Domains (und unserem Wissen) punkten bzw. Geld verdienen. Leider war das eine schnelle Nummer, enthusiastisch aber planlos. Doch der Wunsch war geboren... den ich etwas später dann auch umgesetzt habe. Erst einmal blieb’s ein Hobby mit dem "Feierabendgewerbeschein".

Ich wollte mich noch mehr mit dem Digitalen beschäftigen. Es kam zwar etwas Geld rein, aber nie so, dass die Familie davon hätte leben können – und ich musste mir überlegen, wie genau ich denn sonst Geld verdienen wollte mit meinem bisherigen Hobby. So habe ich Webseiten gebaut und ausgetestet, was funktioniert. Heute würde man dazu A/B Tests sagen.

Großer Button oder kleiner Button, 2- oder 3-spaltiges Layout, große oder kleine Headline... immer angetrieben von dem Gedanken "woher bekomme ich mehr Traffic“ ..  und „wie kann ich an dem bestehenden Traffic verdienen". Seit ich mich mit Domains beschäftigte, sind das fast immer die Kernfragen.

Meine ersten Millionen.

Später wurde „Growth Hacking“ zu einem Begriff in der Online- Welt, wenn es um Weg geht, etwas sehr schnell groß zu machen, indem etwas Bestehendes gehijacked wird. Beispiel Immobilienscout24: Das Portal hat bereits ohne Ende Besuchertraffic, und um diesen zu nutzen hat AirbnB die eigenen Wohnungsangebote dort plaziert. Ähnlich Uber im Taxigeschäft ... Ich kann nur empfehlen, einen Blick auf disruptive Märkte zu werfen, sehr spannend.

Im Securitybereich würde man das eine Variante von Parasite Hosting nennen.

Um beispielsweise mehr Besucherströme auf meine Seiten zu bekommen, hab ich die Filesuchmaschine Kazaa benutzt. Wer da abends online war, konnte unten im Footer sowas lesen: "8 Mio User gleichzeitig on". An die wollte ich ran.

So habe ich ein Video genommen und das in eine Zip-Datei komprimiert. In die Zip hab ich noch eine Html-Seite reingelegt, die die enthaltenen Bilder der Seite von meinem Server laden muss. Auf diese Art konnte ich zählen, wie viele Male mein Downloadpäckchen heruntergeladen und entpackt wurde. Diese Art des User-Trackings wird heute als Webbug bezeichnet (und auch heute noch funktionieren Trackingsysteme nach eingebauten (Grafik)-Pixeln und deren Aufrufen.)

So, ab in Kazaa und die Datei "spiderman movie" genannt. Mal sehen, wie viele da anbeißen und das in welcher Zeit runterladen. Für mich der Beginn von SEO: Wie manipuliere ääh begünstige ich meine Inhalte in Suchmaschinen? Wie arbeitet die Technik? Wie geht Reverse Engineering, wie baue ich Trojaner, und wie schließe ich Trojaner in einem IRC-Channel zu einem Botnetz zusammen ... hihi, war ne `lustige Zeit. "Darf ich das?" hab ich nie gefragt, immer nur "geht das?"

Von der Nebensache zum Hauptberuf

Bis dato hatte ich schon ein gutes Wissensfundament, also sprang ich hinein in die hauptberufliche Selbständigkeit. Und ja, ich habe auch aus der Not eine Tugend gemacht: Mein Arbeitgeber wollte meine Abteilung eh schließen, und ich bin die Flucht nach vorn angetreten. Mit Abfindung und Existenzgründerzuschuss hatte ich ein halbes Jahr Zeit, das zum Erfolg zu führen.
Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Meine Anja war mit Lenny schwanger; Tobi war 2 Jahre alt und wir waren arm, wie die Kirchenmäuse. Beim Arbeitgeber gab’s hinter vorgehaltener Hand die Info, dass es wohl auf ein Ende der Abteilung und auch meines Arbeitsplatzes hinauslaufen würde.

So hab ich als Lösung die Elternzeit beantragt (als einer der ersten Männer  überhaupt). Der Chef wollte das nicht und versuche mich zu schikanieren. Über den Betriebsrat wurde mir sogar die Kündigung ausgesprochen. Das war allerdings lustig, denn der Arbeitsgerichtsrichter hat die Verhandlung gerade mal 5 Minuten laufen lassen bis zur Urteilsverkündung. Nein, so wollte ich mich nicht behandeln lassen.

Ich also ebenfalls zum Betriebsrat – im Wissen, dass dieser sehr arbeitgeberfreundlich ist. Hab ihm gesagt, dass ich schon bereit bin zu gehen, aber nur mit der Wunsch-Abfindung. Man fiel aus allen Wolken, es ging über Wochen hin und her, bis man mir was anbot. Was ich ablehnte. Erbost darüber zitierte man mich ins Büro: "Dann warten wir eben, bis du aus dem Elternschutz zurück bist und kündigen dich dann." Darauf ich: Aber Sie wissen doch gar nicht, wie viele Kinder ich noch will?!".

Mit Flüchen und Geschrei wurde ich aus dem Büro geworfen – aber auch von der Arbeit freigestellt. Und hab eine ordentliche Abfindung bekommen.

Beim Arbeitsamt wiederum gab es zwei Arten der Förderung. Entweder 6 Monate weiterhin das letzte Gehalt, danach muss sich die Selbständigkeit tragen – oder ein Zuschuss über 3 Jahre. Im ersten Jahr bis zu 600€/Monat; im 2. Jahr bis zu 450,  im 3. etwa 300. Ich hab mich an dem Kürzel "bis zu" gestört und gefragt, woran die das "bis zu" festmachen. Erst dann kommt die Aussage, dass ich alle 3 Monate geprüft werde und wenn meine Zahlen zu gut aussehen wird die Hilfe auch sofort eingestellt.  Lange Rede, kurzer Sinn, ich hatte also das Überleben der Familie gesichert für die nächsten 6 Monate und auch Startkapital für die Investitionen.

Womit wollte ich anno 2005 im Internet also Geld verdienen? Na, mit eigenen Projekten – und mit Reichweite.

Sicher ist sicher.

Das Vehikel dazu sollte das Thema IT-Security, speziell Virenschutz sein. Ich hatte schon gelernt, dass es einfach ist, wenn Menschen vor einer Bedrohung Angst haben, eine einfache Lösung zu präsentieren. Und dann auch noch als kostenloser Download - das sollte doch machbar sein.

Ich hatte die Domains, das nötige Wissen und das Konzept. Also habe ich ein Informationsportal zum Virenschutz gebaut, das erste CMS (ein phpnuke) und auch gleich einen Shop dazu. Redaktionelle Inhalte gepaart mit Tutorials und Lexika, bin auf die Cebit gefahren um mit Herstellern zu sprechen. In Bitdefender habe ich einen Partner gefunden, die mir eine White-Label-Fassung ihres Produkts gaben. Ich war also Reseller mit einer guten Marge und einem guten Produkt.

Das wiederum zu vermarkten, das war nicht so einfach. Das Portal in den Suchmaschinen zu positionieren war einfach, SEO konnte ich schon. Nun hab ich das erste Produkt gebaut. Bis dato war es so, dass Virenschutzprogramme als CD gebrannt und als Box-Produkte von den Herstellern verkauft wurden. Ich hatte die Idee, dass ich als unabhängiges Portal einmal im Jahr den Testsieger küre (natürlich den, von dem ich eine gute Marge hatte) und diesen Testsieger im Monatsabo zu 4,95 € anbiete. Das gab es so noch nicht und ich dachte, es wäre echt verbraucherfreundlich.

Apropos Suchmaschinenoptimierung

Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es Onpage-Faktoren und Offpage-Faktoren. Das eine ist alles, was man direkt selbst in und auf der eigenen Seite tut – das andere alles, was außerhalb der eigenen Seite stattfindet. Aber selbst die bestmöglich programmierte und betextete Seite schafft es kaum in die Top 10 der Suchergebnisse begehrter Begriffe. Es braucht also offensichtlich mehr.

Ich übersetze es so: Unsere Webseite braucht Referenzen – genau wie ein Bewerber im Auswahlgespräch. Je besser die Referenzen, und je mehr davon, desto höher die Wahrscheinlichkeit, in die Top 10 zu kommen und sogar in die Top 3. Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Es wurde getauscht mit anderen Webseitenbetreibern, auch mal gekauft, zum Teil sogar von renommierten Verlagen, die es jedoch irgendwann übertrieben und von Google ausgeschlossen wurden #lach, haha, die Gier...

Es war die Zeit der Linknetzwerke. Wir haben hunderte Internetprojekte erstellt in nahezu allen Bereichen. Einzig mit dem Zweck, einige wenige Projekte in die Top 3 der Suchergebnisse zu pushen. Auch hier haben wir Reverse Engineering betrieben,  indem wir Testreihen aufgebaut haben (Gruß an Friede, Thomas und Ronny!)

Bei Google kann man die Ergebnisseiten bis Platz 1000 durchklicken. Für uns war nicht so wichtig, was der Unterschied zwischen Platz 1 und 2 in den Suchergebnissen war. Spannender war die Frage, die 999 messbar von der 1000 unterscheidet. Also haben wir Domains und Inhalte getrennt voneinander getestet: Man nehme einen Begriff, der maximal 1000 Suchergebnisse hat und auf den es keine Werbeschaltungen aus AdWords gibt. Sagen wir mal "Ratzefatz".

Was funktioniert rein als Domain besser? Ratzefatz.de? Ratzefatz.com? Ratzefatz-online.de? online-Ratzefatz.de?

Hinter jeder Domain gab es eine weiße Seite, die "index.html" hieß - aber keinen Quelltext hatte. Eben eine reinweiße Seite. Da Google die IPs der gefundenen Server permanent mit einen Reverse IP Check nach neu konnektierten Domains prüft, mussten wir gar nichts tun, bis die Domains nach einigen Tagen in den Suchergebnissen zu finden waren. (Ach ja, Suchmaschineneintragsservices waren schon damals Quatsch und haben Kunden nur Geld gekostet.) Das brachte spannende Erkentnisse.

Weitere Tests basierten dann auf allerlei Faktoren: Um wie viel besser rankt eine Seite, die einen Meta-Title hat? Um wie viel besser rankt eine Seite, die nur eine h1-Überschrift hat? Um wie viel besser rankt eine Seite, die nur eine externe Verlinkung hat? Ich könnte hier noch dutzende dieser Testreihen beschreiben. Doch ich kürze es mal ab mit „SEO Grundlagenforschung“. Selbst heute noch gibt es all diese Faktoren. Google justiert an bekannten Faktoren und schafft auch neue, doch ohne dieses Wissen und ohne gelegentliche Tests ist es wie blind im Nebel zu spazieren.

Ich werde nie vergessen, wie wir über Nacht zum Begriff "Kredit" auf Platz 1 waren und in den Top 20 zum Begriff "Kredit" dann Faltboote.tld/kredit.html; Billardtische.tld/kredit.html; Rotweine.tld/kredit.html waren :D :D

Apropos Content Marketing

Den bisher teuersten Inhalt auf einem Thema habe ich im Bereich Schönheitsoperationen mitbekommen. Der Journalist schreibt den Text. Der Arzt prüft den Text, bevor der Anwalt den Text prüft. Nachdem Arzt und Anwalt die Änderungswünsche benannt haben, geht es zurück zum Journalisten. Teuer produzierter Content. Doch der medizinisch-plastische Bereich ist hochlukrativ, was auch an der Zahl der Abmahnungen zu belegen ist.

(Überhaupt: Wer noch nie eine Abmahnung hatte, hat es auch noch nie ernsthaft mit Wettbewerbern zu tun bekommen. Allein in Bereichen wie Kredit, DSL und Pharmazie ist das Teil des Tagesgeschäfts.)

Im Tal der Tränen.

Tja, weiter mit der eigentlichen Story... ich hab die Rechnung ohne Wirt gemacht. Die Virenschutz-Lösung wurde suoer angenommen – hatte aber eine Stornoquote von 97%! Selbst mit Inkasso blieb das Geld aus und mir lief die Zeit weg, denn das halbe Jahr meiner Gründung lief ja schon. Gerade mal 10% der Inkassoforderungen konnten realisiert werden. Mehr nicht.

Da nimmt man (mit Frau und zwei kleinen Kindern) all seinen Mut zusammen und wagt die Selbständigkeit, baut ein Portal, einen Shop, definiert Produkte, sucht Kooperationspartner, fährt auf Messen und bezahlt Anwälte für AGB etc. ... doch das B2C Geschäft hat eigene Regeln. Hatte wirklich sehr böse Mails mit Beschimpfungen, was mir denn einfiel, Geld zu verlangen (obwohl die Leute ja bestellt hatten und auch Rechnung und Freischaltcodes bekommen hatten.) Der Freischaltcode wurde auch reichlich genutzt ... nur bezahlen wollte keiner.

Es war für mich echt keine Sternstunde, ich hab auf dem Bett gelegen und geweint, wusste nicht mehr was ich machen sollte und die Beschimpfungen, Drohungen... später hab ich diesen Moment für mich als das "Tal der Tränen" genannt, irgendwie muss da wohl jeder durch, der ernsthaft was versucht.

Ich hab also mit dem Inkassounternehmen telefoniert. Eine Mitarbeiterin erklärte mir geschlagene 4 Stunden lang, was so los ist beim Inkasso: „Der minderjährige Sohn/Tochter/Hund hat’s bestellt“ oder Menschen, die den Offenbarungseid schon geleistet hatten, haben’s bestellt – ohne mit der Wimper zu zucken.

Meine Frustrationsgrenze war erreicht. Innerhalb der nächsten Stunden nahm ich das Abo-Modell komplett vom Netz. Die einzigen Einnahmequellen auf dem Portal war Google Adsense, ein CPC-Modell, in dem ich kleine Textanzeigen ausgeliefert habe. Der monatliche Ertrag lag damals bei kaum 800 Euro – ich hätte das Doppelte gebraucht fürs reine Überleben. Echt hartes Brot!

2 Wochen vor der 6-Monats-Mauer: Ich freundete mich mich mit dem Gedanken an,  mir wieder einen ganz normalen Job zu suchen.

Bei klingelt’s bei mir.

Der Inhaber einer IT-Sicherheitsfirma aus Leipzig ist dran. Er sagt: "Sie haben sich ja gut breit gemacht in den Suchergebnissen und darum rufe ich Sie an. Sie haben doch diverse Werbeflächen in Ihrem Portal. Die buche ich an dieser und jener Stelle blablabla usw., lassen Sie uns nicht lange rumverhandeln: Ich zahle Ihnen Einsfünf pauschal im Monat, und nach 6 Monaten sehen wir weiter.“

Kleiner Betrag, aber große Sache, und ein super Einstieg rein ins Marketing und die Werbevermarktung. Immer angetrieben vom Gedanken "Mehr Traffic und mehr Absatz" kamen in der Zeit allerlei weitere Skills dazu. Ob das SEA oder Produktentwicklung ist, Business Development oder Social Media. Irgendwie scheint das gut zu passen zwischen der Digitalen Marketingwelt und mir.

Apropos Suchmaschinenwerbung (SEA)

Seinerzeit wurde Eric Schmidt in die Geschäftsführung von Google gesetzt. Bisher hatte Google versucht, die Search Appliance zu vermarkten. Das sah damals aus wie heute eine Hardware-Firewall und funktionierte in meiner Erinnerung nicht wirklich. Gegen die Idee, Werbeanzeigen in die Suchergebnisse zu plazieren gab es großen Widerstand. Ich meine mich zu erinnern, dass man damals gegen eine Einmalzahlung von 5000 € einen Begriff fest buchen konnte. Das war sehr spannend, wenn man bedenkt, dass allein ein Begriff wie "Grußkarten" im Monat von 200.000 Menschen geklickt wurde.

Werbeanzeigen in den Suchergebnisseiten war nicht neu, Fireball war damals sehr populär, ging aber unter als herauskam, dass man dort die natürlichen Ergebnisse (organic search) ebenfalls kaufen konnte.

Doch zurück zu Google, die nun ihr Produkt AdWords nannten, was es Kunden ermöglichte, einzelne User pro Klick zu kaufen und auf die eigene Seite zu lotsen. Für Google war es wichtig, die Werbeanzeigen nicht mit den organischen Ergebnissen zu vermengen. Das ist auch betriebswirtschaftlich leicht zu erklären:

Google hat heute einen Marktanteil von 98% in Deutschland. Wenn die User nun den Eindruck bekommen, dass alles nur Werbung ist, dann wandern User ab zu anderen Suchmaschinen. Jedes Prozent verlorener Marktanteile wird doppelt teuer, da die Werbepreise zusammen mit der Reichweite sinken. Weniger Reichweite zu geringeren Klickpreisen stellt also einen immensen Schaden dar.

Es wurde viel an Algorithmen getüftelt, um das System intelligenter zu machen – wir haben viel getüftelt, um das System zu verstehen und um einen besseren Nutzen daraus zu ziehen.

Für das Virenschutzportal hatte ich seinerzeit einen Direct Deal mit Kaspersky. Kaspersky wollte unbedingt in den deutschen Markt, der von Symantec beherrscht wurde. Kaspersky gab mir die Brand-Freigabe und ich durfte deren Markenbegriff in SEA nutzen, was in der Spitze sagenhafte 12.000 User für durchschnittliche 0,01€/Klick brachte.

Damals war es so, dass Google Markenbegriffe - zumindest von den größten, bekanntesten Brands – nicht zum Buchen frei gab. Man beschäftigte eine Anwältin in Hamburg, die die Anträge auf Ausnahmen prüfte. Da hatte man nun ein lukratives Partnerprogramm, etwa mit Zanox oder CJ, bekam gute Provisionen ... Aber freitags um 18.00 Uhr machte die Anwältin Feierabend. Und so war klar, dass bis Montag um 9.00 Uhr niemand prüfen wird. Drei Tage Happy-Klicks. Hab ich zwar (so) nicht gemacht, aber: Gegeben hat’s das. :)

Abspann

In späteren Jahren kommen natürlich nicht immer nur Erfolge. Es wurden Beteiligungen eingegangen, Firmen gegründet und Märkte angegangen, eben Unternehmertum. Selbst wenn mal etwas nicht klappt oder anders als gedacht – was soll’s,  im Zweifel erfinde ich eben wieder was Neues oder suche neue Chancen. Das Leben ist bunt :-))

 

Themen mit denen ich mich in den letzten Jahren beschäftigen durfte

Da ich mittlerweile wirklich viele Facetten durch habe, vom Business Case über die Produktentwicklung bis hin zum ... ach, für und im Sinne meiner Lieblingskunden kann ich mich recht gut und schnell in die Themen reindenken um Lösungen zu platzieren. Immerhin mach ich das nun auch schon bald 20 Jahre.

Netzwerktechnik

IP - Wie funktioniert das Internet Protocol in Version 4 und 6 (IPV4 & IPV6)? Wie baut sich eine IP aus welche Bestandteilen zusammen und warum ist das wichtig (Ping, Port, Trance Route, Reverse IP ...)?
Protokoll - Das Netzwerkprotokoll ist die Grundlage des Internets. Was ist nötig zu wissen im Onlinemarketing (TCP/IP, IP-Datagramme, Ethernet ...)?
Class Netze - Wie wichtig sind die Netzklassen und worin unterscheiden sich A/B/C Klassen (AR, Netzmasken, 255 ...)?

Domain Marketing

Domain Bewertungen - Jede Internetadresse ist nur einmal verfügbar. Doch wie bewertet man eine Domain technisch und vertrieblich oder marketingseitig (Generische Domains, Vanitys, Rechenmodelle, Skalierungen...)?
Domain Beschaffung - Wo können Internetadressen gebucht werden? Was sind die günstigsten Konditionen und welche Spezialdienste sollten eingesetzt werden (Pool, Namedropping, eNom, Domainers, Snap Services...)?
Domainrecht - First come, first served oder wie funktioniert das Domainrecht mit den Marken (Nizzaklassen, Marken & Patentamt, OAMI, DPMA, Wort-Bildmarke...)?

Affiliate Marketing

Partnerprogramm Auswahl - Welches Partnerprogramm passt zum Traffic meiner Internetseite und was sind die besten Konditionen (Sale-Modelle, Lead-Modelle, Kombi,- und Cross Selling aus Affiliate-Sicht)?
Merchant - Was ist auf "der anderen Seite" des Affiliatemarketings zu beachten wenn ein Partnerprogramm für ein Produkt aufgesetzt und verwaltet wird (Affiliate Black Hat, Zahlungsziele & Zeiten ...)?
Affiliate Management - Die Partner in einem Affiliate Netzwerk wollen betreut und verwaltet werden. Was ist zu beachten (Gute Partner vs. nicht so Gute...)?

Webdesign

HTML - Mittlerweile in Version 5. Diese Designersprache dient dazu Inhalte auf einer Internetseite zu präsentieren.
JavaScript - Mit Hilfe von JavaScript lassen sich unter anderem auch Funktionen auf Internetseiten realisieren.
CSS - Die Cascarding Style Sheets dienen ebenfalls dazu, Inhalte auf einer Internetseite zu präsentieren, vorrangig wird hier die optische Darstellung beeinflusst.

Programmierung

PHP - Diese Art von Hypertext wird heutzutage in den allermeisten Internetseiten verwandt. Prominente Beispiele, wie die beliebten Wordpressblogs oder Drupalsysteme, basieren darauf.
mySQL - Eines der am Weitesten verbreiteten Datenbankverwaltungssysteme, welches im Internet eingesetzt wird und aus dem Hause Oracles stammt.
Datenbankbild - Wozu wird ein Datenbankbild benötigt und was macht man damit? (Projektvorbereitung, Projektplan..).

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Onsite - Was ist auf einer Internetseite zu tun, um mit diesen Optimierungsmaßnahmen verbesserte Ergebnisse zu erzielen (robots.txt, 404, 301...)?
Offsite - Was ist außerhalb der Internetseite zu tun, um mit diesen Optimierungsmaßnahmen verbesserte Ergebnisse zu erzielen (Links und Linkbewertung, Linkwirkung...)?
Keywordanalysen - Wie analysiern wir eine Internetseite unter Betrachtung des Zielkundenavatars auf die für Ihn wichtigsten Suchwortkombinationen?

Suchmaschinenadvertising (SEA)

Kampagnenoptimierung - Eine erfolgreiche SEM-Kampagne wird durch permanente Pflege immer erfolgreicher. Wie sehen Qualitätsmerkmale in einer Kampagne aus?
Keywordanalysen - Eine fundamentale Analyse eines Zielmarktes gibt Aufschluss über Reichweite, durchschnittlichen Werbedruck und potenzielle Chancen wieder. Wie wird eine Keywordanalyse erstellt, und was lässt sich außerhalb SEM damit ermöglichen?
Keywordrecherche - Wie finden wir weitere zu Kunden und Produkt passend Begriffe? Wie zeigen wir Chancen auf?

Social Media

SMO -Social Media Optimization besteht aus den diversen Möglichkeiten aus den sozialen Netzwerken, welche auf der eigenen Internetseite sichtbar werden. Welche Netzwerke
sind für unsere Kunden interessant?
SMA - Social Media Marketing ist das Gegenstück zu SEM. Hier lässt sich Usertraffic kaufen und leiten. Welche Kanäle sind in Abhängigkeit des Kunden interessant?
Zielgruppen - Wie bereits in SEO, SEM als auch Newsletter-Marketing spielt in den sozialen Medien die entsprechende Zielgruppe für ein Produkt / Service eine große Rolle. Wie definieren wir Zielgruppen für das Produkt? Wo können wir am Produktmarketing optimieren?

Tracking

Targeting - Wie werden Ziele definiert und dann gemessen? Was ist bei der Zieldefinition zu beachten?
Clustering - Einzelne Trafficsegmente lassen sich gruppieren. Was ist hier sinnvoll und was nicht?
Funnels - Wie sieht der Trichterprozess im Verkauf aus? Was für Erkenntnisse lassen sich aus dem Trichterprozess ablesen und im Anschluss optimieren?

Conversion Optimierung

Trackinganalysen - Aus dem Tracking ergeben sich die definierten Kennzahlen. Was tun wir mit diesen Kennzahlen?
Verifikation - Nach Auswertung der Zahlen werden permanent Tests (A/B-Tests, Multivariable Tests) gefahren, um zum Einen sicher zu stellen, dass der Betrieb wie geplant weiter funktioniert, und zum Anderen, dass die anstehenden Optimierungen auch den gewünschten Erfolg bringt.
Optimierung - Hier werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung eingebracht. Die Optimierung kann zum Teil sehr kleinteilig sein (Größe der Überschrift, Rebrush ...), bis hin zu kompletten Relaunches gehen.

Produktmanagement

User Journey - Wie kommt der Kunde zum Produkt als Geschichte. Beispiel: Der Kunde muss in ein Offline-Geschäft, dort in Gang 4, um dort das TV-Gerät ....
User Story - Wie kommt der Interessent zum Produkt ist beispielsweise eine Art der User-Story. User-Storys beschreiben aus Sicht des Anwenders sein Erlebnis. Wie können wir uns die Kundenbrille aufsetzen, um eine User Story für einen Anwendungsfall zu schreiben?
Produktentwicklung - Wie kann eine Idee schrittweise in Abschnitte gegliedert werden und wie lassen sich aus den Gliederungen einzelne Arbeitspakete aufspalten, welche nötig sind, um ein Produkt zu platzieren?

Vertrieb

Business Model Canvas - Was beantworten die Fragen des "Business Model Canvas" und wie geht man einen Business Case erfolgreich an (Kundensegmente, Werte- und Nutzenversprechen, Kommunikations- und Vertriebskanäle, Kundenbeziehungen...)?
Vertragsgrundlagen - Wann soll welche Leistung wie erbracht werden und auch abgerechnet werden (einmalig, monatlich, Laufzeiten, Vertrauenskette:von Angebot bis Rechnung).
Kundennutzen - Wie wird der Kundennutzen anhand der Zielfragen über "what is in for me" bis zum klaren Nutzenversprechen (Orientierungsfragen, Lösungsfragen, Werteversprechen...) definiert?

Einfach smarte Kundenstimmen

Testimonials

Nach vielen Jahren in der digitalen Wirtschaft hier einige Aussagen von Kunden

Was zu Herrn Wohlgemuth

  • Kompetenz
  • Pragmatismus
  • Ehrlichkeit
  • Transparenz
  • Gutes-Preis-Leistung-Verhältnis
— K. Krienke
Founder Sohomint GmbH

Attribute die zutreffen:

  • + professionell
  • + direkt
  • + offen
  • + kompetent
  • + glaubwürdig
  • + komplexere Sachverhalte einem Laien verständlich erklären
— W. Misiewicz
Consultant VICO Research & Consulting GmbH

Attribute die zutreffen:

  • jahrelange Erfahrung im Online Bereich
  • systematische Suchmaschinenoptimierung, Vermeidung von aktionistischen Maßnahmen
  • strukturiertes Denken, Fokus auf automatisierte Lösungen, Vermeidung von manuellen Prozessen
  • sowohl technisches als auch Marketing-Verständnis
— D. Cordes
Datenanalyst Axel Springer SE

Attribute die zutreffen:

  • stellt sich frontal Herausforderungen und löst Sie auf
  • schaut sich Probleme aus der Vogelperspektive an und sucht die Ursache, die zum Problem geführt hat
  • steht zu seinem Wort
  • arbeitet extrem fokussiert
  • kann aber auch außerhalb seiner Konzepte neue Wege entwickeln
— F. Ekerdt
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