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Webdesign und UX: Googles neue KI-Alternative

Es sieht zwar alles gleich aus, aber es funktioniert

Google hat sich ein neues Patent (US Patent 11,769,171) rechtlich gesichert, womit der Webgigant müßigen Seitenbetreibern auf die Sprünge helfen will. Doch dabei verlieren Seitenbetreiber scheinbar die Souveränität über ihren Webauftritt. Fällt eine Webseite auf technischer Ebene zu schlecht aus, so will Google künftig bei einem Anzeigenklick eine KI-generierte Seite anzeigen, die auf das bisherige Nutzerverhalten zugeschnitten ist. Übergriffig oder brillant?

UX, die vergessene Kunst

Das Design steht oft im Vordergrund. Doch beim Webdesign wird die UX (User Experience) gerne vergessen. Es geht um technische Details, eine gute Navigation, informative Texte und darum, dass die Seite so funktioniert, wie Nutzer es erwarten. Gerade, wenn es um technische Details geht, waren in der Vergangenheit Nutzer gerne nachlässig. Diese Entscheidung kann man treffen, führt aber trotz Anzeigenkampagne und Seitenbesuchern dazu, dass die Abschlüsse fehlen. Hier will Google ansetzen und mit KI helfen.

KI-Webseiten - Wie geht das?

Sollte eine Webseite nicht gut performen, wird sie in Echtzeit analysiert und durch eine KI-generierte Version ersetzt. Dabei werden Faktoren, wie die Konversions- und Absprungrate, Klickrate sowie Designqualität berücksichtigt. Unterhalb eines Schwellenwertes gibt es eine dynamisch generierte KI-Seite, die das bisherige erfasste Nutzerverhalten berücksichtigt. So ist die neue Seite stark auf den Nutzer zugeschnitten. Beispielsweise werden personalisierte Überschriften, Produktfilter, Feeds, Links zu Unterseiten und sogar Chatbots in die neue KI-Seite integriert. All das soll die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss erhöhen.

Freiwilligkeit ist ein großer Faktor, oder?

Google bietet an, dass Seitenbetreiber gleich die Inhalte der Webseite Google zur Verfügung stellen können. So kann der KI-Webdesigner direkt einen Blick unter die Haube werfen und weiß, wie die Seite eigentlich aufgebaut sein könnte. Ob Nutzer sich auch gegen das Erstellen der Webseite wehren können, wird sich zeigen. Denn Google selbst hat ein Interesse daran, dass seinen Nutzern gut funktionierende Seiten angezeigt werden. Daher bleibt abzusehen, wie weitgreifend die KI-Neugestaltung eingesetzt wird. Entscheidend dürften die Trackingbefugnisse sein, die man der Suchmaschine erteilt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Will man also die Originalseite sehen: Stets die Cookies ablehnen und Verläufe löschen, auch wenn das keine garantierte Sicherheit bietet.

Die moralische Frage der KI-Webseiten

Kann man wollen, dass Google die Kontrolle über die eigene Webseite hat? Die Antwort aus Sicht der Nutzer und der Seitenbetreiber lautet wahrscheinlich: Ja. Seitenbetreiber sind zufrieden, wenn über die Webseite mehr Abschlüsse erzielt werden, auch wenn ein Klick dafür mehr kostet. Nutzer werden sich künftig wahrscheinlich über eine bessere UX freuen können. Zwar wird das Web-Erlebnis wahrscheinlich weiter homogenisiert, doch sich gegen diese Entwicklung zu stellen scheint ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Wenn die KI-Webseiten überzeugen und Geld bringen, wird sich niemand daran stören können.

Fazit: KI kommt, aber UX hilft

Google hat einen neuen Hasen aus dem Hut gezaubert. Seiten auf Klick neu aufbauen zu können hilft nicht nur dem Tech-Giganten, sondern auch Seitenbetreibern dabei mehr Geld einzunehmen. Auch Nutzer dürften die Neuerung gut annehmen. Allerdings dürfte sich ebenso bewahrheiten, dass gute UX-Arbeit nicht an Wert verloren hat, sondern gegenteilig, dabei helfen wird die Kosten für Anzeige-Kampagnen zu senken. Unseren Kontakt finden Sie hier, damit wir über die UX Ihrer Seite sprechen können.

Text von Heiko Wohlgemuth

Heiko Wohlgemuth

Author

"KI kann vieles, aber wenn Sie Ihre Marke authentisch spielen wollen, brauchen Sie ehrliches Webdesign mit guter UX."

Schrieb diesen Text, da ihm das Thema wichtig ist.

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