Googles KI-Shopping
So shoppt es sich gleich noch viel besser!
Die KI als Shoppingbegleiter
Die KI als steten Shoppingbegleiter. Diesen lässt Google nun Wirklichkeit werden. Dazu sollen personalisierte Anzeigen erstellt werden, die sich an das Nutzerverhalten der Käufers anpassen. Für Händler ein besonderes Schmankerl: Sie können gezielt Rabatte und Sonderangebote ausspielen lassen, halt genau dann, wenn der Conversion-Tippingpoint erreicht ist. Ziemlich clever und wahrscheinlich höchst interessant für alle, die E-Commerce betreiben.
Googles neue Einnahmequelle
Google stellt die Funktion jedoch nicht aus reiner Nächstenliebe zum Einzelhändler zur Verfügung, sondern erhofft sich so eine stete Einnahmequelle, um Gemini zu gegenfinanzieren. Händler dürften sich freuen, da ihre Produkte der Zielgruppe noch besser präsentiert werden. Zudem können sie neben Rabattcodes auch ganze Produkt-Bundles oder einen kostenlosen Versand von der KI anbieten lassen. Ob und wann diese Angebote ausgespielt werden, entscheidet dann die KI – im Idealfall, wenn ein Kunde am Kauf interessiert ist, aber noch ein letztes Argument für den Abschluss benötigt. Diese Form der direkten Bewerbung nennt Google Direct Offers (ein recht eingängiger Name) und stellt die Funktionen künftig in Google Ads zur Verfügung. Die Steuerung bleibt also zentral. Anbieter zahlen für die Leistung einen CPC , schätzungsweise in Höhe von 10-15% des Produktpreises.
Universal Commerce Protocol
Was ist das? UCP steht für Universal Commerce Protocol und ist ein offener Standard, den Google für die KI-Werbung nutzt. Da es sich um einen Standard handelt, funktioniert er über verschiedene Plattformen hinweg. Während des gesamten Einkaufsprozesses dient UCP als gemeinsame Sprache für Systeme und Agenten, um mit Nutzern von der ersten Anfrage bis zum Kauf des Produktes und dem anschließenden Support zu begleiten. Plattformen wie Etsy, Shopify oder Wayfair haben bei der Entwicklung mitgewirkt. Um das UCP selbst nutzen zu können, müssen die Produkte in Google Product Listings hinterlegt sein. Anschließend können sie über den KI-Modus, die klassische Suche und in der Gemini-App ausgespielt werden.
KI-Kundenberatung
Ein weiteres Feature des neuen Business Agents: Nutzer können nicht nur mit der KI kommunizieren, diese antwortet sogar in der Tonalität der jeweiligen Marke . So können Händler einen sympathischen Mom & Pop-Store mimen oder auf technisch kompetenten Voll-Nerd setzen, um die Käufer bestmöglich zu erreichen. Aktivieren und anpassen lässt sich diese Funktion über das Merchant Center. Noch ist diese Funktion einigen Stores in den USA vorbehalten, doch künftig will Google allen Einzelhändlern ermöglichen die KI an den Sprech der eigenen Marke anzupassen. Aber auch die klassischen FAQ lassen sich im Merchant Center hinterlegen, damit die KI gezielte Antworten auf mögliche Fragen der Nutzer bieten kann.
Stark für den Einzelhandel
Produkte personalisiert und im richtigen Moment zu bewerben, das ist, was sich jeder Einzelhändler wünscht. Bisher war diese Option nicht skalierbar, doch dank der Integration in das Googleversum können die Massen im Handumdrehen erreicht werden. Wer plant diesen Dienst zu nutzen, sollte sich gleich Gedanken über die Auslieferung machen und ob ein Abarbeiten der Bestelleingänge im gegenwärtigen Rahmen ausreicht oder ausgebaut werden muss. Doch Google ist nicht das einzige Unternehmen, das auf KI-Shopping setzt. Auch OpenAI bietet ein provisionsbasiertes Ausspielen von Produkten an. Microsoft verkündete, dass Nutzer mit Copilots Shopping-Funktion 53% häufiger innerhalb der ersten 30 Minuten kaufen als ohne. Das ist ein starkes Argument, um die neue Funktion auszutesten.
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